1.500 ETF-Sparpläne
Wir nehmen Broker unter die Lupe
Tipps zur Brokerwahl
Was ist ein Broker?
Ein Broker ist ein Finanzdienstleister, der als eine Art Zwischenhändler zwischen Anlegern und Wertpapierbörsen fungiert und auf fremde Rechnung Transaktionen durchführt. Handelsobjekte können Aktien, Anleihen, Devisen oder ETFs sein. Der Broker stellt dabei die Handelsplattform für die Transaktionen zur Verfügung.
Wie finde ich den richtigen Broker?
Grundsätzlich ist anzumerken, dass es nicht den einen perfekten Broker für alle gibt. Vielmehr ist es eine Frage der individuellen Bedürfnisse. Diese können durchaus sehr unterschiedlich sein und richten sich meist nach folgenden Kriterien:
Technische Voraussetzungen: Je nach Broker muss entweder ein Programm auf dem Computer oder eine App auf dem Handy installiert werden oder die Handelsplattform kann direkt im Browser laufen. Wichtig ist daher die Frage: Möchte ich die Plattform über den PC oder ein mobiles Endgerät nutzen? Und: Gibt es ggf. technische Einschränkungen?
Handelsgegenstand: Bei fast allen Brokern gibt es die Möglichkeit mit Aktien oder ETFs zu handeln. Jedoch ist nicht bei jedem Broker jede Aktie oder jeder ETF verfügbar. Das Handelsangebot der Broker variiert auch hinsichtlich anderer Handelsgegenstände wie Derivaten, Kryptowährungen, Edelmetallen oder auch Rohstoffen und auch hinsichtlich der Option, Sparpläne anzulegen. Man sollte sich deshalb vorab darüber klar werden: Möchte ich einen bestimmten Handelsgegenstand handeln und ist dieser beim jeweiligen Broker verfügbar? Der Handelsgegenstand nimmt außerdem auch Einfluss auf die Kosten. Ein Broker bietet zum Beispiel kostenlose Sparpläne für ETFs an, hat aber höhere Gebühren pro Aktienorder. Weitere Entscheidungskriterien können daher sein: Möchte ich einen regelmäßigen Sparplan erstellen oder einzelne Transaktionen durchführen?
Zeigen sich bei obigen Fragen schon sehr genaue Vorstellungen, grenzt dies die Auswahl der in Frage kommenden Broker bereits ein. Denn wenn Sie z. B. von einem bestimmten ETF sehr überzeugt sind, sollte zuerst dessen Verfügbarkeit bei einem Broker sichergestellt werden, da Sie davon ausgehen, mit diesem eine gute Rendite erzielen zu können. Erst als nächstes Kriterium sollten dann die anfallenden Kosten bei den verbliebenen Brokern verglichen werden. Wer hingegen noch keine konkreten Pläne hinsichtlich des Handelsgegenstands hat und auch technisch keine speziellen Anforderungen an den Broker stellt, kann direkt mit dem Kostenvergleich beginnen.
Kosten: Wer mit Wertpapieren handeln will, hat das Ziel, sein Geld zu vermehren. Und wer sein Geld vermehren will, will die Kosten natürlich möglichst gering halten, da sie die Rendite schmälern. Dieser Faktor spielt also eine essentielle Rolle auf der Suche nach dem passenden Broker. Dabei gibt es verschiedene Kosten, die anfallen können:
- Depot- und Kontoführungsgebühren
- Negativzinsen auf das Verrechnungskonto
- Gebühren pro Order
- Gebühren für Sparpläne
- Umrechnungsgebühren
- Ein- und Auszahlungsgebühren
Bestenfalls sind die Kosten natürlich so gering wie möglich. Dennoch gibt es durchaus auch Gründe, die höhere Kosten rechtfertigen können, wie beispielsweise ein besonders großes Handelsangebot, ein außerordentlich guter Kundenservice oder neue innovative Lösungen. Deshalb sollten nicht allein die Kosten betrachtet, sondern diese bestenfalls mit den Leistungen gegenübergestellt werden. Kurz: Was bekomme ich für mein Geld und wie wichtig sind mir die gebotenen Leistungen?
All diese individuellen Fragen können Ihnen bei der Wahl des Brokers helfen. Auf ein paar grundsätzliche Dinge sollten Sie dennoch immer achten:
Regulierung: Der Broker sollte durch eine Aufsichtsbehörde (z. B. BaFin) reguliert werden. Diese schützt die Verbraucher im Bereich der Finanzdienstleistungen und bekämpft Finanzgeschäfte ohne gültige Erlaubnis, um das Vertrauen der Kunden in den Finanzdienstleister sicherzustellen.
Seriösität: Auch wenn Aufsichtsbehörden versuchen, "schwarze Schafe" ausfindig zu machen, sollten Sie sich auch selbst noch einmal gründlich über den jeweiligen Broker informieren. Bewertungen und Erfahrungsberichte können dabei hilfreich sein.
Transparenz: Ein weiterer Punkt, den ein Broker erfüllen sollte, ist Transparenz. Wichtige Unternehmensdaten und vor allem auch Informationen zu Kosten und Leistungen sollten klar ersichtlich und verständlich sein. Werden Sie skeptisch, wenn dem nicht so ist.
Wie kann ich ein Depot bei einem Broker eröffnen?
Heutzutage ist es nicht mehr notwendig, zu einer Bank zu gehen, um Wertpapiere zu kaufen oder verkaufen, da die meisten Transaktionen mittlerweile online mit wenigen Klicks durchgeführt werden können. Dafür ist es lediglich erforderlich, ein Depot bei einem Broker zu eröffnen. Je nachdem, für welchen Broker Sie sich entschieden haben, müssen Sie die App auf dem Handy oder die Handelssoftware auf dem PC installieren oder die Plattform über den Browser aufrufen. Im nächsten Schritt legen Sie ein Konto mit Ihren persönlichen Daten an. Dieses Konto muss dann noch verifiziert werden, was meist in Form des VideoIdent-Verfahrens oder PostIdent-Verfahrens unter Vorlage eines gültigen Ausweisdokuments geschieht. Wenn alle Angaben geprüft und korrekt sind, wird Ihr Depot eröffnet. Abschließend müssen Sie lediglich noch Geld auf das Verrechnungskonto einzahlen, um erste Käufe vornehmen zu können. Bei manchen Brokern ist auch eine direkte Verrechnung über das Girokonto möglich.
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